Ein Tag aus dem Leben einer Sängerin
Zwei Stücke aus Jean Cocteau „Taschentheater“ zusammengefasst und neu inszeniert
15 Miniatur-Dramen schrieb Jean Cocteau für Edith Piaf, Marianne Oswald, die Arletty und Jean Marais. Es sind Einakter, Kabarett-Szenen, Monologe. Leicht, ironisch, geistreich. Durchaus keine Nebenwerke, sondern Kabinettstücke eines überwachen Esprits, die oft die gesamte Thematik der Cocteauschen Roman- und Bühnenwerke enthalten. Sie gestatten einen Blick in die Werkstatt des Dichters. Auf kleinster Szene demonstrieren sie eine Welt, in der Cocteau zeitlebens zu Hause war: die Welt der Widersprüche, der Paradoxien. Die beiden Stücke „Der schöne Teilnahmslose“ und „Der Lügner“ gehören zu diesen finessenreichen Leckerbissen. Sie wurden unter dem Titel „Ein Tag aus dem Leben einer Sängerin“ von Intendantin und Regisseurin Viktoria Alexander zusammengefasst und neu inszeniert.
Regie: Viktoria Alexander
Darsteller: k.A.
Bühne: k.A.
Handlung
Das Stück „Der Lügner“. Ein Nachtclub in Paris: Eine bekannte Sängerin hat auf der Bühne ihre abendlichen Chanson-Auftritte, aber ihr seelischer Zustand ist angespannt. Sie hat etwas auf dem Herzen, das sie unbedingt los werden möchte.
Unter den Gästen im Nachtclub befindet sich auch ihr Geliebter. In der Pause zwischen den Gesangsauftritten führt er eine einseitige Diskussion mit den Gästen über die Frage: „Was ist eigentlich eine Lüge und wen darf man als einen Lügner bezeichnen?“ Seine Argumentationen sind irritierend, wie ein Labyrinth. Gibt es überhaupt eine Antwort?
Dauer: k.A,
Rechte: k.A.






