Ihre Inszenierungen tragen eine unverwechselbare Handschrift
Viktoria Alexanders Inszenierungen zeichnen sich durch emotionale Tiefe, künstlerische Präzision, Ästhetik, Humor und eine besondere Verbindung von russischer und europäischer Theatertradition aus. Ihr Werk steht für ein Theater, das berührt, bewegt und Menschen zusammenführt
Viktoria Alexander – Regisseurin, Visionärin, Theatermacherin
Viktoria Alexander (geb. Renz), 1966 in Russland geboren, zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der freien Theaterszene im Rhein-Main-Gebiet. Ihr künstlerischer Weg ist geprägt von Leidenschaft, Mut und der Überzeugung, dass Theater Menschen über Sprachen, Kulturen und Grenzen hinweg verbinden kann.
Ausgebildet in Schauspiel und Regie an der Hochschule für Kunst und Kultur in Omsk, entwickelte sie früh ihre eigene künstlerische Handschrift. 1998 kam sie mit ihren zwei Kindern nach Deutschland und setzte ihren Weg hier mit großer Entschlossenheit fort.
2003 gründete sie das Stanislawskij-Ensemble, aus dem 2004 das Salon-Theater hervorging – ein Ort der Kunst, der Begegnung und der Inspiration. Gemeinsam mit ihrem Mann Felix Alexander, der das Theater als Geschäftsführer und engagierter Förderer maßgeblich mittrug, entwickelte sie es zu einer kulturellen Größe mit Strahlkraft weit über die Region hinaus.
Mit dem Umzug nach Taunusstein im Jahr 2010 wurde das Salon-Theater zu einem festen kulturellen Mittelpunkt mit treuem Publikum. Auch international setzte Viktoria Alexander künstlerische Akzente. Zu den Höhepunkten ihrer Arbeit zählen die deutsch-russische Koproduktion „Die Nacht von Lissabon“ sowie weitere bemerkenswerte Inszenierungen, darunter Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“.
Auch in Zeiten tiefgreifender persönlicher und struktureller Herausforderungen blieb ihre künstlerische Vision lebendig. Seit Sommer 2025 kehrt Viktoria Alexander Schritt für Schritt an das Salon-Theater zurück und ist dort wieder als Regisseurin tätig. Auch als Schauspielerin war sie auf der Bühne präsent, unter anderem in den Komödien „Ganz oben, links hinten“ und „Wohin mit Herrn Bohlender“.