Hamlet – Prinz von Dänemark
von William Shakespeare
„Hamlet gibt es offensichtlich gar nicht als einen, sondern nur in der Vielzahl seiner Lesarten, Interpretationen, Inszenierungen, Übersetzungen, Bearbeitungen, Verarbeitungen und Weiterdichtungen in anderen Medien, in denen er immer neu ‚wiedererfunden‘ wird“ (Gary Taylor).
Regie: Viktoria Alexander
Darsteller: Christian Bayer, Alexandra Schnaubelt, Dirk Emmert Daniel Kersten, Monika Gossmann und Jan Gebauer (Stimme des Geistes von Hamlets Vater)
Bühnenbild: Harry Hummel Bühnenbau und Licht: Michael Gregan Kostüm: Irina Aslanova und Olga Lieder
Handlung
Vom Geist seines toten Vaters erfährt Prinz Hamlet, dass dieser von seinem Bruder Claudius, jetzigen König von Dänemark, kaltblütig im Schlaf ermordet wurde. So fordert der Geist Hamlet zur Rache an dem Verbrecher auf. Hamlet täuscht Wahnsinn vor um die Wahrheit zu erfahren und Rache an seinem Onkel nehmen zu können. Doch der übereifrige Oberkämmerer Polonius hält die Verwirrung des Prinzen für unerfüllte Liebe zu seiner Tochter Ophelia; die Königin, Hamlets Mutter, glaubt an Trauer über den Tod des Vaters und die allzu rasche Wiedervermählung mit Claudius; der König schöpft allerdings Verdacht und glaubt nicht an die Erklärungsversuche des dänischen Hofes.
Mit Hamlet hat Shakespeare ein Stück Weltliteratur geschrieben. Die Mischung aus Kriminal- und Liebesgeschichte und philosophischer Abhandlungen über den Sinn und Wert des schicksalbestimmten menschlichen Lebens machte aus Hamlet eines der meistgespielten Theaterstücke. Keiner der Charaktere der dramatischen Weltliteratur ist dabei so häufig wiederaufbereitet worden wie Hamlet und bei keinem hat sich dieses kulturelle Recycling in so breiten Spielräumen vollzogen.
Dauer: k.A.
Rechte: k.A.





