Komödie von Marc Becker über eine Dreiecksgeschichte der ganz besonderen Art

Autor: Marc Becker

Regie: Viktoria Alexander

Darsteller: Christian Bayer, Svenja Kareen Assmann, Arno Friedrich und Ariane Klüpfel

Bühnenbild: Harry Hummel

Licht: Michael Gregan

Kostüm: Elena Schöck

Ton und Musik: Viktor Alexander

Handlung
Herr Meier ist ein gewöhnlicher Großstadt-Single, dem sein Alleinsein zu schaffen macht. Kurzerhand entführt er Herrn Schulz und hält ihn sich als Geisel und Gesellschafter. Als jedoch die Nachbarin Frau Müller unerwartet vor der Tür steht, bringt sie Meier in Erklärungsnot und auch Schulz in Schwierigkeiten – es entspinnt sich eine Dreiecksgeschichte der ganz besonderen Art.

Dauer: ca. 2 Std. inkl. Pause

Rechte: k.A.

von William Shakespeare
„Hamlet gibt es offensichtlich gar nicht als einen, sondern nur in der Vielzahl seiner Lesarten, Interpretationen, Inszenierungen, Übersetzungen, Bearbeitungen, Verarbeitungen und Weiterdichtungen in anderen Medien, in denen er immer neu ‚wiedererfunden‘ wird“ (Gary Taylor).

Regie: Viktoria Alexander

Darsteller: Christian Bayer, Alexandra Schnaubelt, Dirk Emmert 
Daniel Kersten, Monika Gossmann und Jan Gebauer (Stimme des Geistes von Hamlets Vater)

Bühnenbild: Harry Hummel
Bühnenbau und Licht: Michael Gregan
Kostüm: Irina Aslanova und Olga Lieder

Handlung
Vom Geist seines toten Vaters erfährt Prinz Hamlet, dass dieser von seinem Bruder Claudius, jetzigen König von Dänemark, kaltblütig im Schlaf ermordet wurde. So fordert der Geist Hamlet zur Rache an dem Verbrecher auf. Hamlet täuscht Wahnsinn vor um die Wahrheit zu erfahren und Rache an seinem Onkel nehmen zu können. Doch der übereifrige Oberkämmerer Polonius hält die Verwirrung des Prinzen für unerfüllte Liebe zu seiner Tochter Ophelia; die Königin, Hamlets Mutter, glaubt an Trauer über den Tod des Vaters und die allzu rasche Wiedervermählung mit Claudius; der König schöpft allerdings Verdacht und glaubt nicht an die Erklärungsversuche des dänischen Hofes.
Mit Hamlet hat Shakespeare ein Stück Weltliteratur geschrieben. Die Mischung aus Kriminal- und Liebesgeschichte und philosophischer Abhandlungen über den Sinn und Wert des schicksalbestimmten menschlichen Lebens machte aus Hamlet eines der meistgespielten Theaterstücke. Keiner der Charaktere der dramatischen Weltliteratur ist dabei so häufig wiederaufbereitet worden wie Hamlet und bei keinem hat sich dieses kulturelle Recycling in so breiten Spielräumen vollzogen.

Dauer: k.A.
Rechte: k.A.

Märchendrama für Erwachsene von Alexander Ostrowski

Regie: Viktoria Alexander

Darsteller: Christian Bayer, Alexandra Schnaubelt, Dirk Emmert
Daniel Kersten, Monika Gossmann und Jan Gebauer (Stimme des Geistes von Hamlets Vater)

Bühnenbild: Harry Hummel
Licht: Michael Gregan und Ralf Koradin
Kostüm: Elena Schöck und Olga Lieder
Maske: Sabrina Schlereth

Handlung
Ostrowskijs Märchendrama „Snegurotschka“ entstand im Jahre 1872. Das Grundmotiv gehört zum urältesten Sagen- und Märchengut Russlands. Snegurotschka ist das Kind von Väterchen Frost und der Frühlingsfee. Aber nicht die Liebe war es, welche die Eltern miteinander verband. Die Frühlingsfee gab sich lediglich von einer tollen Laune getrieben dem Alten hin und ging es nur darum, Gewalt über die Freundin zu gewinnen. Deshalb ist Snegurotschkas Wesen zwiespältig: von der Mutter hat es die Sehnsucht nach Licht und Liebe, aber als Kind seines Vaters muss es zugrunde gehen, wenn diese Sehnsucht gestillt wird. Und so kommt Snegurotschka zu den Menschen, in deren Kopf und Herzen der Frühling wogt und die nichts wollen, als lieben und geliebt werden. Snegurotschka jedoch kann nur Liebe wecken, aber nicht selbst Liebe fühlen. Darum richtet sie im Zarenreich der Berendejer nur Verwirrung an, bis alle sich von ihr abwenden. Dadurch aber wird die Sehnsucht, menschlich zu lieben nur noch heißer in ihr und die Mutter muss schließlich dem Drängen der Tochter nachgeben, obwohl sie weiß, dass sie das Kind damit dem Untergang preisgibt.
Frühling und Liebe sind eins. Alle Arten und Stufen des Liebeslebens kommen in dem Stück vor – von dem heiter tändelnden Spiel bis zur zerstörerischen Leidenschaft.
 Den Hintergrund, vor dem sich die Handlung abspielt, bildet die russische Märchenwelt in all ihrer bunten Pracht. Wirkt das Stück dadurch auf den russischen Zuschauer heimisch und vertraut, so übt es umgekehrt auf die Westeuropäer einen eigenartigen exotischen Reiz aus.
Das Märchendrama von Alexander Ostrowskij wurde von Viktoria Alexander inszeniert und im Jahr 2005 fand die deutsche Erstaufführung im Salon-Theater Wiesbaden statt. Das damals mit professionellen Schauspielern aufgeführte Stück, wird nun in der Wiederaufnahme als Jugendprojekt in Taunusstein neubelebt.
Das Theater wird in einen Märchen-Winterwald verwandelt und die Zuschauer haben die Möglichkeit, an den Geschehnissen als Volk der Berendjer teilzunehmen.
Im Foyer bieten die Märchenfiguren dem Publikum Kostümteile an (Mütze, Schal, Weste usw.), welche für die Schauspieler als Zeichen der Mitspielbereitschaft der Gäste dienen. Zusätzlich werden die Gäste des Salon-Theaters mit russischen Köstlichkeiten verwöhnt.

Dauer: k.A.

Rechte: k.A.

Nach Anton Tschechow

Übersetzung: Viktoria Alexander und F. Scherer

Regie: Viktoria Alexander

Darsteller: Hans Peter Gastiger, Folke Paulsen und Svenja Kareen Assmann

Bühnenbild: Harry Hummel
Licht: Michael Gregan 
Kostüm: Harry Hummel und Irina Aslanova

Handlung
„Der Bär“
Eine junge Witwe beschließt, sich nach dem Tod ihres Mannes in ihren vier Wänden zu begraben. Doch dieser Plan wird von Gutsbesitzer Smirnoff durchkreuzt.

„Tragödie wider Willen“
Tolkatschov verbringt den Sommer mit seiner Familie in der Datscha. Zur Arbeit muss er täglich rein in die Stadt. Neben der langen Zugfahrt, und dem eintönigem Büro-Job wird er auch noch für Einkäufe und Botengänge eingespannt. Und Abends stehen weitere Pflichten an auf dem Programm. Dieses Hundeleben will er beenden.

„Der Heiratsantrag“
Lomov wirbt bei seinem Nachbar um dessen Tochter Natalja. Statt sich über den Heiratsantrag auszutauschen, entwickelt sich ein hitziger Streit zwischen den beiden Männern und die Hochzeit ist plötzlich gefährdet.

Dauer: k.A.

Rechte: k.A.