Originaltitel: 4 1/2 Bemühungen, späteres Glück nicht auszuschließen
Komödie von Sylvia Hoffman

Regie: Viktoria Alexander

Darsteller: Viktor Vössing, Iris Stromberger

Bühnenbild: Harry Hummel
Licht: Michael Gregan 
Kostüm: Elena Schöck und Viktoria Alexander
Ton: Viktor Alexander

Handlung
Er, Ende 40, frisch geschieden, geht auf Kontaktsuche im Internet. Die erste Verabredung ist ganz anders als erwartet: Die Dame gibt ihm unverblümt zu verstehen, dass sie ihn für einen humorlosen Waschlappen hält. Also gibt er sich beim zweiten Anlauf dynamischer, doch dummerweise läuft dann die zweite Bewerberin weinend davon. Auch seine nächsten beiden Versuche gehen schief, obwohl er immer strategischer denkt und vorsichtiger agiert, bemüht, einen gewinnenden Eindruck zu machen. Das ersehnte Glück kommt zuletzt – nur vielleicht – ganz zufällig und ungeplant daher. Viereinhalb Erstbegegnungen, geprägt von Befangenheit, Missverständnissen, Humor und Lebensweisheiten, bei denen der anpassungswillige Held nacheinander mit fünf gegensätzlichen Frauentypen konfrontiert wird, die von einer einzigen, wandlungsfähigen Schauspielerin gespielt werden.

Dauer: ca. 2 Std. inkl. Pause
Rechte: AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag GmbH, Hamburg

Komödie von Rene Heinersdorff

Beziehungswirrwarr zwischen Affäre und Ehe

Regie: Viktoria Alexander

Darsteller: Julia Gorr, Svenja Kareen Assmann, Matthias Beier, Thorsten Nindel

Bühnenbild: Harry Hummel

Licht: Michael Gregan

Kostüm: Elena Schöck und Olga Lieder

Handlung
Karl ist Ehemann und Vater, erfolgreicher Zeitungsverleger, knallharter Geschäftsmann und begeisterter Besucher klassischer Konzerte. Und notorischer Fremdgänger. Oscar ist Ehemann und Vater, erfolgloser Comiczeichner und ebenfalls begeisterter Besucher klassischer Konzerte. Eines Tages steht Oscar in Karls Büro und bezichtigt ihn der Affäre mit seiner Frau Sabrina. „Sei lieb zu meiner Frau!“, fordert er. Und so setzt er Karl unter Druck, indem er droht, Karls Frau Mona von seiner Affäre zu erzählen. Und da Monas Vater den Zeitungsverlag besitzt, tut Karl alles, um die Affäre wieder romantisch zu gestalten und seine Frau Mona zu beruhigen. Karl organisiert einen romantischen Kurztrip für Sabrina, bei dem er zwischen Ammersee, Marrakesch und Istanbul mächtig ins Schwitzen gerät. Da Oscar sich mit seiner Intrige ebenfalls gewaltig überhoben hat, um seinen eigenen Interessen zu folgen, beginnt ein Balanceakt der zum turbulenten Eiertanz zwischen Frauen und Männern, Geliebten und Terminkalendern wird. Doch die Damen wirbeln das antiquierte Frauenbild ihrer Männer kräftig durcheinander, denn mit einer Sache haben die Ehemänner nicht gerechnet: Mit weiblicher Solidarität!

Dauer: ca. 2 Std. inkl. Pause

Rechte: AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag GmbH, Hamburg

Ein Melodram von M. Levitin nach dem gleichnamigen Roman von E. M. Remarque

Eine Koproduktion zwischen Taunusstein und Moskau. Inigo Westmeier begleitete unsere gesamte Produktion und es entstand ein wunderschöner Dokumentarfilm „Ins Ungewisse“ 

Regie: Michail Levitin

Ko-Regie: Viktoria Alexander

Darsteller
Andreas Hilscher, Janina Rudenska, Andreas Petri, Alexej Boris, Grigory Kofman, Maria Zharkova, Irina Potapenko, Artur Andreasjan

Bühnenbild: Harry Hummel

Licht: Michael Gregan

Kostüm: Elena Schöck; Harry Hummel

Musik: Wladimir Daschkevitsch

Ton: Viktor Alexander

Handlung
Eine packende Liebesgeschichte zwischen Josef und seiner Frau Helen, die vom Krieg auseinandergerissen werden und sich immer wieder finden. Das Entkommen aus dem KZ, die Frage nach Identität, Exil, der jahrelangen Suche nacheinander, die Flucht von Deutschland über Frankreich in die Schweiz bis nach Lissabon, die Verfolgung durch Helens Bruder, dem mächtigen Gestapo-Beamten Georg Jürgens, das Streben nach gemeinsamen Glück trotz des Grauens des Naziterrors und die gegenseitige Treue der beiden …

Trotz des unausgesprochenen Schattens über Helens Leiden beweist die Geschichte des Paars, dass Liebe über alles geht und Heimat nur im Herzen des Anderen existiert.

Dauer: ca. 2,5 Std. inkl. Pause

Rechte
Based on DIE NACHT VON LISSABON by Erich Maria Remarque. Copyright © 1962 by New York University, successor-in-interest to the literary rights of The Estate of the Late Paulette Goddard Remarque. Permission by Mohrbooks AG, Zürich

Originaltitel: Die Glasmenagerie

Familiendrama von Tennessee Williams über das Glück

Tennessee Williams gilt heute als einer der bedeutendsten Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Geboren 1911 in Columbus, Mississippi, schaffte er nach einer psychisch belasteten Jugend und nach Jahren des Kampfes um Anerkennung 1945 mit dem Drama „Die Glasmenagerie“ den Durchbruch zum Welterfolg. Er starb am 25. Februar 1983 in einem New Yorker Hotel. „Die Glasmenagerie“ war Tennessee Williams‘ Durchbruch als Dramatiker und wurde 1945 mit überwältigendem Erfolg uraufgeführt. Wie fast alle seine Stücke wurde auch „Die Glasmenagerie“ in Hollywood verfilmt. Sie wurde von Jörn van Dyck neu übersetzt.

Regie: Viktoria Alexander

Darsteller: Doreen Olbricht, Renate Schauss, Arno Friedrich und Christoph Stein

Bühnenbild: Harry Hummel

Licht: Michael Gregan und Ralf Koradin

Kostüm: Elena Schöck und Olga Lieder

Handlung
Amanda Wingfield lebt mit ihren zwei erwachsenen Kindern in einer kleinen Wohnung. Frühzeitig von ihrem Ehemann verlassen, flüchtet sie sich ebenso in eine Traumwelt wie ihre beiden Kinder. Amanda schwärmt von ihrer Jugend und einer verlorenen Zeit, in der sie gesellschaftlich anerkannt und geachtet war. Tom entflieht seinem trostlosen Dasein in die illusionäre Wirklichkeit des Kinos und träumt davon, Dichter zu werden. Lauras Lebensinhalt besteht darin, zerbrechliche Glastierchen zu sammeln. Als Tom eines Tages seinen Arbeitskollegen Jim O‘Connor zum Essen mit nach Hause bringt, baut sich nicht nur eine neue Hoffnung für die Familie auf, sondern er öffnet auch ihre Augen für die Realität. Laura ist in Jim verliebt und Amanda sieht ihn als sicheren Heiratskandidaten. Angesichts dieser einmaligen Chance treten die unterschwellig vorhandenen Konflikte offen zu Tage. Keiner weiß, wie das Glück zu fassen ist.

Dauer: ca. 2,5 Stunden inkl. Pause

Rechte:
Jussenhoven & Fischer. Mit freundlicher Genehmigung der University of the South, Sewanee

Krimi von Irene Ibsen-Bille

Übersetzung: Else v. Hollander-Lossow

Irene Ibsen Bille, (10 September 1901 – 22 February 1985) war eine norwegische Schriftstellerin und Theaterautorin. Sie wurde in Kristiania als Tochter des Premierministers Sigurd Ibsen geboren. Sie ist die Enkeln des berühmten Schriftstellers Henrik Ibsen. Irene Ibsen heiratete in 1930 den Schriftsteller Josias Bille und zog nach Dänemark. Zusammen hatten sie zwei Söhne, Anders und Joen. Ihr erstes dramatisches Stück, Uten ansikt (‚Ohne Gesicht‘), wurde in Dänemark veröffentlicht. Es folgte Kysset (Der Kuss) in 1965. Im selben Jahr schrieb sie den Roman Det leende vindu (Die lachende Witwe). 

Regie: Viktoria Alexander

Darsteller: Svenja Kareen Assmann, Matthias Beier

Bühnenbild: Harry Hummel

Licht: Michael Gregan

Kostüm: Viktoria Alexander

Handlung

Es könnte alles so schön sein: der erfolgreiche Industrielle Vincent Demalènes hat beschlossen, den 50. Geburtstag mit seiner Frau Luise abseits von allem Trubel in einem schicken Hotel zu verbringen. Und einen Grund zu feiern haben die beiden allemal: sie sind materiell und gesellschaftlich erfolgreich und führen ein schönes Leben mit wohlgeratenen Kindern. Doch die Idylle wird nicht mehr lange anhalten, denn Vincent hat sich endlich dazu entschieden, Luise die Wahrheit über seine Identität zu enthüllen und damit wieder mit sich und seinem Leben im Reinen zu sein. Alles begann mit einem tragischen Autounfall, bei dem sein vollkommen anders gearteter Zwillingsbruder Thomas ums Leben kam. Ein kurzer Augenblick, ein Vorfall, der ausreichte, um Vincents Leben von Grund auf zu verändern. Heute kann er sich an kaum ein Detail des Unfalls erinnern. Was bedeuten also die Briefe, die Vincent gefunden hat und die darauf hindeuten, dass das Unglück geplant gewesen sein könnte. Als er seiner Frau davon erzählen möchte, muss er jedoch feststellen, dass diese versucht, die Tatsachen zu verleugnen und einen erbitterten Widerstand leistet. Es entwickelt sich ein Kampf bis zum Äußersten. Denn Luise ahnt bereits, auf was ihr Mann hinaus will. Eine Wahrheit, die ihr gar nicht gefällt… 

Dauer: ca. 2 Std. inkl. Pause

Rechte: AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag GmbH, Hamburg

Komödie von John von Düffel rund um das brisante Thema der Emanzipation

Regie: Viktoria Alexander

Darsteller: Arno Friedrich, Svenja Kareen Assmann, Monika Hessenberg und Renate Schauss

Bühnenbild: Harry Hummel
Licht: Michael Gregan
Kostüm: Elena Schöck und Olga Lieder
Ton: Viktor Alexander

Handlung
In der Komödie von John von Düffel nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar lebt Bastian mit seiner Freundin Helen zusammen und möchte ihr bei einem mühevoll zubereiteten Candle-Light-Dinner einen Heiratsantrag machen. Als Helen nach Hause kommt und ihm offenbart, dass ihr Chef ihr einen Posten in der Führungsetage der Firma angeboten hat, in der auch Bastian arbeitet, nimmt das Schicksal seinen Lauf und Bastians Pläne werden auf Eis gelegt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, tauchen auch noch Bastians Mutter, eine Dozentin für Gender-Studies an einer Fernuniversität, die Bastian in einer Frauen-WG großgezogen hat, und Helens Mutter, eine Frau wie sie im Buche steht und mittlerweile in dritter Ehe lebend, auf und versuchen, das Rollenverhalten in Bastians und Helens Beziehung umzukrempeln. Die große Frage lautet: Wer muss sich emanzipieren, der Mann oder die Frau?

Dauer: ca. 2 Std. 15 Min.

Rechte: PER H. LAUKE VERLAG, Hamburg

Eine groteske Komödie von Arthur Schnitzler
Das Theaterstück „Der Reigen“ von Arthur Schnitzler inszeniert durch Salon-Theater-Intendantin Viktoria Alexander besticht durch ihre groteske Inszenierung, in der die Komik nicht zu kurz kommt. So regt das Stück ebenso zum Lachen wie zum Nachdenken an. Schauspieler Svenja Karen Assmann und Folke Paulsen zeigen ihre Schauspielkunst auf hohem Niveau. Im „Reigen“ spielen sie alle weiblichen und männlichen Rollen zu zweit.

Regie: Viktoria Alexander

Darsteller: Svenja Kareen Assmann, Folke Paulsen

Bühnenbild: Harry Hummel
Licht: Michael Gregan 
Kostüm: Elena Schöck und Olga Lieder

Handlung
In zehn verschiedenen Konstellationen treffen jeweils ein Mann und eine Frau zum angedeuteten Sexualakt aufeinander. Arthur Schnitzler wählte die Strukturform des Tanzes „Reigen“, bei dem ein ständiger Partnerwechsel stattfindet. Dabei werden alle Gesellschaftsschichten vom Proletariat bis zur Aristokratie bespielt. Die Dialoge beschreiben die Sehnsucht nach Liebe, Enttäuschung, Verführung und die Macht der Anziehungskraft zwischen Mann und Frau.

Dauer: ca. 2 Std. inkl. Pause
Rechte: k.A.

Zwei Stücke aus Jean Cocteau „Taschentheater“ zusammengefasst und neu inszeniert
15 Miniatur-Dramen schrieb Jean Cocteau für Edith Piaf, Marianne Oswald, die Arletty und Jean Marais. Es sind Einakter, Kabarett-Szenen, Monologe. Leicht, ironisch, geistreich. Durchaus keine Nebenwerke, sondern Kabinettstücke eines überwachen Esprits, die oft die gesamte Thematik der Cocteauschen Roman- und Bühnenwerke enthalten. Sie gestatten einen Blick in die Werkstatt des Dichters. Auf kleinster Szene demonstrieren sie eine Welt, in der Cocteau zeitlebens zu Hause war: die Welt der Widersprüche, der Paradoxien. Die beiden Stücke „Der schöne Teilnahmslose“ und „Der Lügner“ gehören zu diesen finessenreichen Leckerbissen. Sie wurden unter dem Titel „Ein Tag aus dem Leben einer Sängerin“ von Intendantin und Regisseurin Viktoria Alexander zusammengefasst und neu inszeniert.

Regie: Viktoria Alexander

Darsteller: k.A.

Bühne: k.A.

Handlung
Das Stück „Der Lügner“. Ein Nachtclub in Paris: Eine bekannte Sängerin hat auf der Bühne ihre abendlichen Chanson-Auftritte, aber ihr seelischer Zustand ist angespannt. Sie hat etwas auf dem Herzen, das sie unbedingt los werden möchte.

 Unter den Gästen im Nachtclub befindet sich auch ihr Geliebter. In der Pause zwischen den Gesangsauftritten führt er eine einseitige Diskussion mit den Gästen über die Frage: „Was ist eigentlich eine Lüge und wen darf man als einen Lügner bezeichnen?“ Seine Argumentationen sind irritierend, wie ein Labyrinth. Gibt es überhaupt eine Antwort?

Dauer: k.A,
Rechte: k.A.

Schauspiel nach Alexander Puschkins „Kleiner Tragödie“

Regie: Viktoria Alexander

Darsteller: Christian Bayer, Daniel Kersten, Natalia Molleker, Ariane Klüpfel, Svenja Kareen Assmannn, Christian Mark

Bühnenbild: Harry Hummel

Licht: Michael Gregan

Kostüm: Harry Hummel und Irina Aslanova

Handlung
In Salieries Haus und einer Wirtschaft, ca. 1791: Der mittelmäßige Komponist Salieri, Zeitgenosse Mozarts, lässt sich bei ihm über seine schlechte Lebenssituation aus. Da er kein Naturtalent und Genie ist wie Mozart, hat er sich seinen Jugendtraum von der Musik hart erarbeiten müssen. Salieri ist zwar als kaiserlicher Kammerkompositeur und Hofkapellmeister recht erfolgreich, jedoch das Wissen, dass ihm der „göttliche Funke“ fehlt, quält ihn sehr. Sein Freund Mozart hingegen ist mit einigen göttlichen Funken gesegnet und zieht so den tiefen Neid Salieris auf sich. Während eines Treffens in einem Wirtshaus kommt Mozart die verrückte Idee, ein Stück aus „Don Juan“ zu spielen. Mozart selbst spielt den Don Juan und Salieri soll seinen Diener darstellen. Diese Tatsache ist für ihn nicht nur eine Beleidigung, sondern auch ein weiterer Grund, Mozart aus dem Weg zu räumen.

Dauer: k.A.

Rechte: k.A.

Kinderstück von Ulrich Hub für die allerjüngsten Zuschauer

Regie: Viktoria Alexander

Darsteller: Christian Bayer und Viktor Alexander

Licht: Michael Gregan 

Handlung
Obwohl er von einer ziemlich dicken Fettschicht umgeben ist, träumt der Pinguin vom Schwitzen und von Ferien in der Sonne. Weil er seinen Traum in die Tat umsetzen will, begibt er sich mit einer Tonne Fischstäbchen auf die Reise. Auf einer Eisscholle will er in wärmere südlichere Gewässer gelangen. Doch langsam schmilzt die Scholle.

Dauer: k.A.

Rechte: Verlag der Autoren GmbH & Co. KG